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Und der Basilisk weinte: Anne Gold
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Anne Gold

Und der Basilisk weinte

sofort lieferbar
1 gebund. Buch
Bestellnummer: 1141589
Buchhandelsausgabe, Gebunden mit Schutzumschlag, 313 Seiten
Buchhandelspreis CHF 29.80
Nur CHF 24.95

Über dieses Buch:

Drei Messermorde innerhalb kurzer Zeit: Ein Serienmörder hält Ferrari in Atem! Basel im Hochsommer. Kommissär Francesco Ferrari schlendert müssig am Rheinufer entlang. Es scheint, als ob die Mörder Ferien machen - doch der friedliche Schein trügt. Im Grossbasel mitten in der Altstadt wird eine männliche Leiche gefunden. Es ist der Beginn einer unheimlichen Mordserie, welche die Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Scheinbar planlos und ohne sichtbares Motiv schlägt der Täter zu. Jede und jeder könnte der Nächste sein - und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ... Krimispannung auf höchstem Niveau!
EAN: 9783724516101

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Preis-Aktion:

Leseprobe:

Ferrari betrat die Dreizimmerwohnung. Der Gestank wurde beinahe unerträglich. Linkerhand befand sich die Küche mit einem Esstisch, weiter hinten das Bad, rechts vom Gang Wohn- und Schlafzimmer. Der Kommissär atmete nur noch durch den Mund.
Wie es schien, hatten der Gerichtsmediziner Peter Strub und sein Team bereits die Arbeit aufgenommen.
"Hallo Francesco."
"Tag, Peter. Kann jemand mal die Fenster öffnen. Das ist ja nicht auszuhalten."
"Er liegt halt schon einige Tage rum. Willst du dir das wirklich antun?"
"Was soll das … Nadine hat mich schon gewarnt. Du kannst dir deinen Kommentar sparen. Und bitte, verschon mich heute auch mit deinem üblichen "Du als Italiener"-Gesülze. Ich bin und bleibe Basler. Verstanden?"
"Klar und deutlich, Francesco."
Der Gerichtsarzt warf Nadine einen vielsagenden Blick zu und hob lächelnd das Laken. Dem Kommissär starrte eine von Fliegenmaden und Würmern zerfressene Fratze entgegen. Ferrari drehte sich um und rannte aus dem Wohnzimmer.
"Das Bad ist ganz hinten", hörte er Nadine rufen.
Kommissär Ferrari stand bereits in der Küche, riss die Balkontür auf und sog die frische Luft ein. Nach einigen Minuten kam er bleich zum Tatort zurück.
"Es … es … verdammte Scheisse. Weshalb habt ihr mir nicht gesagt, wie die Leiche aussieht."
"Wir haben dich gewarnt", feixte Strub.
"Hört sofort auf zu grinsen …", stöhnte Ferrari.
"Deckt den Mann zu und, verdammt noch mal, macht endlich alle Fenster auf."
"Du wolltest ja den starken Max spielen, Herr Kommissär."
"Der … Mann … hat ja fast kein Gesicht mehr. Das verfolgt mich jetzt bestimmt wochenlang, Nadine."
"Verstehe, Chef. Wir bemühen uns, dir in Zukunft nur noch schöne Tote zu präsentieren."
"Es kann nicht jeder so abgebrüht sein wie ihr zwei. Ich muss hier raus. Oder gibt es etwas Spezielles, das ich noch anschauen müsste?"
"Das Highlight haben wir dir gezeigt."
Francesco sah Nadine an. War sie wirklich so abgebrüht? Oder zog sie einfach nur die perfekte Show ab?
"Ich bin so, wie ich bin, Francesco."
Gedankenlesen kann sie auch noch. Eigentlich nichts Neues. Trotzdem bin ich immer wieder überrascht, fühle mich ertappt wie ein kleiner Schuljunge.
"Können wir die Unterhaltung draussen weiterführen?"

Nadine setzte sich auf die niedere Gartenmauer, während Strub sich stehend eine Zigarette anzündete.
"Was ist passiert? Wer ist der Mann? Und wer hat euch informiert?"
"Viel wissen wir noch nicht. Er heisst Arnold Gissler, dreiunddreissig Jahre alt. Zumindest habe ich einen Pass mit diesen Angaben in einer Schublade gefunden. Die Identifikation ist ja nicht ganz einfach."
"Hör auf! Es kommt mir gleich wieder hoch."

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